Young: Die Hütte

Young: Die Hütte

Inhalt: Macks jüngste Tochter ist vor Jahren entführt und wahrscheinlich umgebracht worden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden, in deren Nähe die Familie auf einem Ausflug campierte. Jetzt erhält Mack rätselhafte Einladungen, die ihn aus seiner tiefen Depression reißen, in der er mit Gott über den Verlust hadert. Diese Einladungen locken ihn in die Hütte, wo er an einem bemerkenswerten Wochenende Gott, Jesus und den Heiligen Geist persönlich trifft. In furiosen Dialogen mit Gott über das Böse und den Schmerz der Welt kommt Mack zu einem neuen Verständnis von Schöpfung und Christentum.

Zugegeben - ich bin schon skeptisch, wenn ein Buch mit dem Hinweis "der Weltbestseller - über 6 Mio. verkaufte Bücher in USA" in Deutschland erscheint... Der Einstieg in "die Hütte" von William Paul Young ist schon etwas drehbuchartig erzählt (es hat auch ein Filmemacher an der Story mitgewirkt), jedoch bekommt die Geschichte dann deutlich mehr Tiefgang, als Mack in der Hütte dann auf Gott, Jesus und den Heiligen Geist trifft. Beeindruckend war für mich, wie Young die Dreieinigkeit hier dem Leser darstellt: eins und doch als drei verschiedene Persönlichkeiten handeln und reden Gott Vater, Jesus und der Heilige Geist -  eine überzeugende und einleuchtende Art, die für mich nochmals einiges an der "Sache mit der Trinität" deutlicher gemacht hat. Mack verarbeitet das Erlebte zusammen mit Gott auf "der Hütte" - dies geschieht nicht durch flache Erlösungsphrasen, sondern beweist wirklich "Bodensatz" im Umgang mit dem Thema Leid und Schmerz - ein lesenswertes Buch!

 

      alle Tipps von Uwe Kunze

 

 

 

€ 9,99